≡ Menu

Verbraucherschutzzentrale Sachsen warnt vor Genotec

Jetzt habe ich auch die Pressemitteilung bezüglich Genotec der Verbraucherschutzzentrale Sachsen gefunden, auf die sich Frau Schulz vom Magazin Der Stern in Ihrem Artikel “Hauserwerb mit Haken” bezieht, und auf den ich hier eingehe. Die Pressemitteilung warnt zu aller erst vor der unüberlegten Mitnahme der Eigenheimzulage, aber das ist ja jetzt vorbei, den wir haben 2006 und die Eigenheimzulage ist Geschichte.
Im letzten Abschnitt der Pressemitteilung wird jedoch auf weitere Risiken hingewiesen, Zitat Verbraucherschutzzentrale Sachsen:

“Weiter sollten beim Mietkauf die Interessenten besonders auf das angebotene Objekt achten. Möglicherweise sind es Häuser oder Wohnungen, die auf klassischem Weg nicht an den Mann oder die Frau gebracht werden konnten. Der Bauzustand des Objektes ist genau zu prüfen, um sich nicht plötzlich noch erheblichen Instandhaltungskosten gegenüber zu sehen.”

Das kann sich nun wiederum auf keine Fall auf die Genotec e.G. beziehen, denn beim Mietkauf Model der Genotec sucht sich der Genosse sein Häuschen selbst aus. Einzig ein Gutachter prüft den Wert des Objekts. Und im Falle der Ablehnung durch Genotec, z.B. weil das Objekt zu teuer ist übernimmt Genotec die Gutachterkosten.
Eigentlich bin ich ja pro VBSZ wenn nicht sogar Verbraucherschutzfetischist, gerade was Finanz- & Bankgeschichten angeht, aber hier muß ich sagen, liebe Verbraucherschutzzentrale Sachsen schlecht recherchiert, wenn nicht sogar unfair.
Gerade die VBSZ sollten wissen welche Risiken die Option Bankenfinanzierter Eigenheimerwerb mit sich bringt. (mehr zu den Risiken hier) Und die angesprochen Möglichkeit der Insolvenz kann bei Genotec nur durch betrügerisches Handeln oder absolute Mißwirtschaft herbeigeführt werden. Oder wie soll ein Unternehmen das keine Schulden hat und keine Schulden macht sonst insolvent gehen?

{ 0 comments… add one }

Leave a Comment