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Wireless culture in american Coffee-houses

Ein Café in SF, die meisten Besucher sitzen alleine vor großen schwarzen Laptops und hacken einen Text in die Tastatur, einige telefonieren, manche mit Headset so das man erst bei näherer Betrachtung feststellt, das sie nicht mit sich selbst reden sondern auch telefonieren. Unterstützt wird diese Umnutzung von Kaffehausplätzen durch den Einsatz von Wifi Netzwerken, mit deren Hilfe man kabellos ins Internet gelangt. Diese zum teil kostenpflichtigen (Starbucks), zum Teil kostenfreie Netzwerke sind in den USA mittlerweile ziemlich populär. Oft nutzen die “Kaffehausworker” auch nur einen Access-Point eines netten oder aber unvorsichtigen Nachbarn. Der Access-Point-Besitzer läßt seinen Access-Point ungeschützt, damit andere in Mitnutzen können, oder aber er gehört zu den vielen Nutzern die froh sind das ihr WirelessNetwork überhaupt läuft und deshalb die Konfiguration nicht mehr ändern wollen. Obwohl wir in unserer Wohnung ein eigenes Wifi-Netzwerk haben, nutzte ich die ersten Tage das Wifi unseres Nachbarn, weil ich vergessen hatte das Passwort in meinen Netzwerkeinstellungen anzupassen. Unser Nachbar hatte seinen AccessPoint nicht geschützt, deshalb hatte mein Computer sich dort eingebucht, da unser eigenes Netzwerk meinen PC auf Grund des fehlenden Passwortes den Zugang verweigert hatte.

Ein weiteres Phänomen, man frühstückt im Auto. Also arbeiten im Cafe, frühstücken im Auto, was um Himmelswillen macht man in Amerika bei der Arbeit?

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